CH-BAR#E2010A#1999/250#7145*(B.73.0).</idno> Verfasst und
unterzeichnet von Daniel Woker, <reftarget="dodis.ch/P27996">dodis.ch/P27996</ref>. Kopie an: Silvio Arioli, <reftarget="http://dodis.ch/P24523">dodis.ch/P24523</ref>, Klaus Jacobi,
<reftarget="http://dodis.ch/P19511">dodis.ch/P19511</ref>, die
Sektion Mittel- und Osteuropäische Länder, das Sekratariat des
Departementschefs, das Politisches Sekretariat, die Direktion für
Verwaltungsangelegenheiten und Aussendienst sowie der Presse- und
Informationsdienst des Politischen Departements, das Bundesamt für
Ausländerfragen des Justiz- und Polizeidepartements sowie die
schweizerischen Botschaften in Berlin und Bonn.</note> des
Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten</title>
<titletype="sub">DDR: Nicht nur die Mauer zittert</title>
</head>
<opener>
<dateline>
<placeName>Bern, </placeName>
<datewhen="1989-11-13">13. November 1989</date>
</dateline>
</opener>
<p>Am Freitag, 10.11.1989, empfängt der Unterzeichnete den DDR-Botschaftsrat
Tschierlich, auf dessen dringendes Ersuchen und, in T<addtype="edition">[schierlich]</add>
<notexml:id="e633">Arnold Tschirlich, <reftarget="http://dodis.ch/P54816">dodis.ch/P54816</ref>, Botschaftsrat an der Botschaft der DDR in Bern
27.6.1986–1990.</note>’s Worten, als offizielle Vorstellung der DDR
gegenüber den schweizerischen Behörden mit Blick auf das heutige historische
Ereignis.</p>
<p>T<addtype="edition">[schierlich]</add> erscheint ausgesprochen «dépassé par les
évènements». Er übergibt zunächst die beiliegende Informationsnotiz<notexml:id="e624">Notiz der Botschaft der DDR in Bern vom 10. November 1989,
<reftarget="http://dodis.ch/52350">dodis.ch/52350</ref>.</note>. Sowohl
die darin enthaltene Regelung wie auch T<addtype="edition">[schierlich]</add>’s
Anmerkung, die Mauer bestehe unveränderlich weiter und habe weiterhin ihre
Funktion als Grenze sind zum Zeitpunkt seiner Intervention (später Freitag
Nachmittag) teilweise bereits überholt. Zwei Aspekte in T<addtype="edition">[schierlich]</add>’s teilweise etwas wirren Ausführungen verdienen indes
Aufmerksamkeit:</p>
<p>– In seiner Botschaft hatten sich heute eine grosse Anzahl Schweizer nach